SONDERSEITE ZUR FRAUENKIRCHE

Umfassende Informationen zu Ihrem Besuch in der Frauenkirche erhalten Sie auf der offiziellen Website der Frauenkirche. Dort erfahren Sie unter dem Stichwort "Offene Kirche" zu welchen Zeiten die Möglichkeit besteht, die Frauenkirche von innen zu besichtigen. Konzertkarten bekommt man meist noch an der Abendkasse. Die Zeiten der "Offenen Kirche" sind abhängig von Veranstaltungen und Proben. Der Eintritt ist frei, ehrenamtliche Kirchenführer beantworten Ihre Fragen, Audioguides können ausgeliehen werden.

Morgenlicht auf den Kuppeln von Frauenkirche und Kunstakademie

Sehr lohnend ist ein Aufstieg durch die Kuppel hinauf zur Aussichtsplattform. Diesen unvergeßlichen Blick genoß schon Goethe...

Der Aufstieg ist in der Regel von 10-18 Uhr möglich (Nov.-März nur bis 16 Uhr, sonntags erst ab 12:30 Uhr) und kostet 8 (erm. 5) Euro. Kinder dürfen ab 6 Jahren hinauf.

      

www.frauenkirche-dresden.de

Am 5. Juni 2009 besuchte der US-Präsident Barack Obama auch die Frauenkirche.

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Aktuelles März 2008: Neu im Buchhandel erhältlich:

ADAC Reiseführer Audio Dresden, auf der beigelegten CD können Sie Auszüge eines Interviews mit meinem Vater zum Thema Frauenkirche hören. Der unten genannte Link führt Sie zu dieser Audiodatei- ein reinhören ist also schon hier möglich. Klicken Sie dazu auf das Symbol Frauenkirche. Lesen Sie auch nachfolgendes Interview und seien Sie auf meine Tour durch Loschwitz hingewiesen. 

http://www.adac-verlag-gmbh.de/buecher/ts_audio.php?pg=7&pr=&isbn=3899056272

ISBN 9783899056273, Preis 9,95 Euro, bestellen Sie in Dresden über www.buchhaus-loschwitz.de

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In Memoriam Karl-Ludwig Hoch (*1929), mein Vater verstarb am 27. August 2015 in Dresden-Loschwitz

Presseartikel Sächsische Zeitung vom 22. Oktober 2005

Das eingelöste Versprechen

Frauenkirche. Weil sein Leben mit ihr verbunden ist, verfasste Karl-Ludwig Hoch vor 16 Jahren den „Ruf aus Dresden“.

Von Jörg Marschner

   

Sein erster Aufstieg in die Kuppel der Frauenkirche nach 63 Jahren: Am 12. Oktober 2005 stand Karl-Ludwig Hoch wieder dort, wohin er als 13-jähriger Schüler gestiegen war.

Langsam werden Karl-Ludwig Hoch die Anrufe und Anforderungen zu viel. Da bitten schon mal an einem Tag eine Französin, ein Japaner und ein Norweger um Interviews. Immer nur diese schnellen Telefonate, wo man nichts in der Hand hat. Briefe wären dem 76-Jährigen viel lieber. „Aber wer schreibt heute noch Briefe?“ Viele waren schon da mit Kameras, die BBC, US-Fernsehen, deutsche Stationen sowieso. Karl-Ludwig Hoch erklärt sich den Ansturm so: „Hochoffizielle wie Baudirektor Eberhard Burger haben jetzt besonders wenig Zeit und sagen wahrscheinlich: Ach, da ist der alte Pfarrer, der ist kundig und der hat Zeit, gehen Sie mal zu dem.“

Das ist natürlich wahnsinnig untertrieben. Karl-Ludwig Hoch hat nicht nur – wie er selbst sagt – einen „Frauenkirchen-Tick“, er ist auch nicht nur einer der Kundigsten weit und breit. Es ist keine Übertreibung: Ohne ihn und ein paar wenige andere Dresdner hätte es am Neumarkt keine Wiedergeburt des barocken Kirchbaus gegeben.

Nachts im November 1989

Es war nachts, Ende November 1989, die Mauer in Berlin war schon gefallen, da setzte sich Karl-Ludwig Hoch an seinen alten dunkelbraunen Schreibtisch und brachte in Grundgedanken zu Papier, was gut zwei Monate später als „Ruf aus Dresden“ an die Welt gerichtet wurde. Keiner hatte Hoch dazu den Auftrag gegeben. Sein Inneres drängte ihn. Hoch spürte, jetzt war die Stunde da, ein Versprechen zu erfüllen, das er mehr als ein Jahr zuvor dem Kunstwissenschaftler Fritz Löffler vor dessen Tod gegeben hatte. Beide – Löffler und Hoch – hingen an der Frauenkirche, wussten aber auch, dass ihr Wiederaufbau in der DDR chancenlos war. Sollte jedoch diese Chance kommen, dann müsse einer da sein, der sie ergreife. „Seien Sie vorbereitet“, so etwa hatte der 89-jährige Löffler den damals 59-jährigen Hoch im letzten Gespräch gebeten. „Bei Gott ist kein Ding unmöglich“, hatte Hoch gedacht und es versprochen. Nun saß er da und schrieb, dass die Zeit herangereift sei, „die Frauenkirche als einen verpflichtenden Besitz der europäischen Kultur wieder erstehen zu lassen“. Was große Teile seines Lebens ausmacht, drängte aufs Papier.

Manchmal lässt die Erinnerung die Bilder ganz lebendig werden. Neulich nachts, erzählt Hoch, kam ihm plötzlich der 1. Advent 1942 vor Augen. Da saßen sie in der vierten Empore beim Weihekonzert nach vierjähriger Sanierung der Frauenkirche. „Ich sah wieder den einmaligen Rund- und Tiefblick, den es nur hier gibt. Die großen katholischen Kuppelkirchen haben ja keine Emporen.“ Und es war ihm, als ob er den Klang von Regers Orgelsonate „Eine feste Burg ist unser Gott“ hörte. „Das war damals für mich ein Erlebnis gegen den Zeitgeist, gegen den widerlichen Nationalsozialismus und seinen Krieg.“ Karl-Ludwig war zu jenem Weihekonzert 13, „und wir hatten alle Angst, verheizt zu werden.“

Das Erbe der Tapferen

Nie war die Frauenkirche für Hoch nur abstraktes Bau- und Kirchendenkmal, immer auch lebendige Geschichte. Schon als Junge hat ihn die Kuppel so fasziniert, dass er sie mehrmals zeichnete. Als Volksschüler machte er eine Führung vom Keller bis hoch in die Laterne mit. „Plötzlich setzte tief unter uns die Silbermann-Orgel ein. Das vergisst man nie.“

Hochs Mutter gehörte der regimekritischen Bekennenden Kirche an, die in der Frauenkirche ihr Zentrum für Sachsen hatte. „Das war die Kirche der Aufrechten und Tapferen, während manche andere deutsche Christen nazihörig waren, nach dem Motto ,Kreuz und Hakenkreuz‘“, sagt Hoch. Superintendent der Frauenkirche war Hugo Hahn von der Bekennenden Kirche. Er weigerte sich beispielsweise, einen Juden aus seiner Bibelstunde zu verweisen. 1938 verbannte ihn die Gestapo aus Sachsen „für immer"; das „für immer“ war zum Glück nach sieben Jahren vorbei, und Hahn wurde 1947 sächsischer Landesbischof. Karl-Ludwig Hoch war bei dessen Einführung im Meißner Dom dabei.

Das Elternhaus steht am Loschwitzer Hang. Von dort aus sah Karl-Ludwig die Kuppel das letzte Mal vor dem Einsturz am 15. Februar kurz nach neun Uhr. „Die Rauchwolken teilten sich und urplötzlich war sie kurz zu sehen.“ Der Junge teilte das sofort seiner Mutter mit: „Die Frauenkirche steht.“ Da könne es vielleicht auch mit der Stadt nicht so schlimm sein, hofften sie. Wenig später, um 10.15 Uhr, brach die ausgeglühte Kuppel zusammen. Was als Ruine blieb, verewigte der junge Mann als Zeichnung in seinem Tagebuch.

Der Wunsch war Illusion

Hoch studierte Theologie, wurde Pfarrer in den Dresdner Stadtteilen Hosterwitz und Cotta, Innere Neustadt und für über 35 Jahre in Dresden-Plauen. Die Frauenkirche blieb immer lebendig in ihm. Und weil er bei Älteren den Wunsch nach Erinnerung und bei Jüngeren das Streben nach Information spürte, entwarf er einen Vortrag, beschaffte alte Dias, später sogar kurz vor der Zerstörung entstandene Schallplattenaufnahmen der Silbermannorgel. Viele tausend Dresdner und Touristen haben im Laufe der Jahrzehnte den „Gang durch die Frauenkirche beim Klang ihrer Silbermannorgel“ erlebt. Aber nie hatte Hoch dabei den Wiederaufbau im Sinn. Dieser Wunsch war Illusion und hatte deshalb keinen Platz in seinem Vortrag.

Nun, im November 1989, „war urplötzlich die erstaunliche Chance da, es mit der Frauenkirche zu versuchen“, erinnert sich Hoch. In Remagen am Rhein hatte schon im Vorjahr ein alter Dresdner Geld für den Guss der neuen Glocken gesammelt. Hoch wusste auch von Briefen, die der Dresdner Zahnarzt Günter Vogt in Sachen Frauenkirche an „wichtige Persönlichkeiten“ geschickt hatte. Und er wusste, dass jüngere Dresdner – darunter sein Sohn Hans Christian – für den 24. November 1989 ein Treffen Interessierter unter der unverdächtigen Adresse des Kunsthändlers Heinz Miech in Dresden-Blasewitz verabredet hatten. Das darf nicht wie das Hornberger Schießen ausgehen, dachte sich Hoch. Und auch deswegen saß er nun in der Nacht am Schreibtisch, formulierte, strich durch, formulierte neu, schrieb am Ende alles noch mal ab.

Zuerst waren es nur neun

Neun Männer trafen sich beim Kunsthändler Miech. Alles erklärte Verfechter des Wiederaufbaus. Lebhaft wurde debattiert: „man müsste“, „wir sollten“, „was wäre, wenn wir …“. Dann verlas Karl-Ludwig Hoch seinen Text, der schon ein Aufruf war und den Weg in die Öffentlichkeit wies. Natürlich gab es schon an diesem Abend Verbesserungen, in erster Linie aber Zustimmung. Schon zwei Tage später war Startrompeter Ludwig Güttler als namhafter Sprecher des Freundeskreises gefunden, der zur Bürgerinitiative wuchs und sich am 13. Februar 1990 mit dem „Ruf aus Dresden“ an die Welt wandte.

Hoch würde sich trotzdem nie selbst herausstellen. Er spricht lieber von Güttler, der „eine ausgezeichnete Arbeit“ gemacht habe. Und von Hans Nadler, dem Nestor der Denkmalpflege, der vor wenigen Wochen gestorben ist. „Hätte Nadler nicht Jahrzehnte dafür gekämpft, die Ruine zu erhalten, hätte es keinen Wiederaufbau gegeben.“

  Eines der letzten Fotos der Frauenkirche vor der Zerstörung, aufgenommen Anfang Februar 1945. Mein Vater benutzte für diese Aufnahme ein altes Teleskopfernrohr, um die 3,6 km Luftlinie entfernte Kuppel der Frauenkirche von seinem Elternhaus in Loschwitz aus im Bild festzuhalten.   Copyright: Karl-Ludwig Hoch

Zur Weihe der Frauenkirche am kommenden Sonntag wird Karl-Ludwig Hoch auf einem Ehrenplatz sitzen. „Aber ich bin mir nicht mal sicher, ob der Tag für mich auch so wichtig ist“, sagt der 76-Jährige. Mehr bewegt ihn da schon, dass am 1. November beim Konzert für die Bauarbeiter als Erstes der Lobgesang „Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy steht. Dafür hat er sich eingesetzt. „Mendelssohn durfte unter den Nazis auch in der Frauenkirche nicht gespielt werden. Sein Denkmal in Leipzig wurde geschliffen, weil er Jude war. Und unweit von der Frauenkirche brannte 1938 in Dresden die Synagoge“, sagt Hoch. Für ihn gehört das alles zur Geschichte und Vorgeschichte der Frauenkirche. Dass nun als Erstes nach der Weihe Mendelssohn gespielt wird, ist für ihn „ein Zeichen, das wir den jüdischen Mitmenschen geben“.

Der Blick vom Balkon

Aus seinem Schreibtisch kramt Karl-Ludwig Hoch ein Foto: Es zeigt eine große dunkle Kirchenkuppel im flackernden Schein naher und dichter Flammen: die Londoner Kathedrale St. Paul nach einem deutschen Bombenangriff 1940. Für Hoch ein Stück Geschichte, die mit „seiner“ Kirche zu tun hat: „Das müssen die Deutschen schon zur Kenntnis nehmen, dass sie Schuld sind am Einsturz der Frauenkirche. Sie haben das Grauen begonnen.“

Von seinem Balkon mit dem herrlichen Blick auf die Stadt blickt Hoch auf die Silhouette mit der neu entstandenen Kuppel. Er steht oft hier draußen und schaut auf die Kirche. „Ist das nicht seltsam?“, sagt er, „manchmal denke ich jetzt schon, war die eigentlich mal weg?“

Quelle: Sächsische Zeitung (www.sz-online.de/special/frauenkirche/artikel.asp?id=982203)

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Um die Jahreswende 1989/90 konnte ich an einigen der ersten Zusammenkünfte der Bürgerinitiative zum Wiederaufbau der Frauenkirche als "Gasthörer" teilnehmen, denn die Treffen fanden damals zeitweilig in unserem Wohnzimmer im Pfarrhaus Dresden-Plauen statt. (Aufnahme vom 23. Januar 1990, Fotos: H.-C. Hoch)

Ab 1994 durfte ich einige Jahre im Infopavillons "Wiederaufbau Frauenkirche" mitarbeiten und auch Gäste über die Baustelle führen.

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Ruf aus Dresden (13.Februar 1990)

Am 13. Februar 1945 - wenige Wochen vor Ende des bereits entschiedenen Krieges - legten Luftangriffe auch die Dresdner Frauenkirche in Trümmer. Jahrzehntelang war diese Ruine Anklage und Mahnmal für alle friedliebenden Menschen. In der schweren Zeit politischer Bedrückung und weltweiter Hochrüstung haben junge Menschen immer wieder brennende Kerzen auf die Ruine gestellt. In gewaltlosem Protest wollten sie Hoffnungszeichen setzen für eine Zeit des Friedens, der Gerechtigkeit und der Bewahrung des Lebens. Doch der weitere Verfall der Ruine ist nicht aufzuhalten. Ihre Sicherung und Erhaltung würde umfangreiche bauliche und finanzielle Anstrengungen erfordern.

Wir wissen, daß unsere sächsische Landeskirche keine Mittel für einen Wiederaufbau der Frauenkirche zur Verfügung hat. Wir wissen, daß weder unsere Stadt noch unser Land diesen Aufbau finanzieren können. Wir wissen, daß Kirchen der Bundesrepublik Deutschland den Aufbau vieler Gotteshäuser in unserem Lande ermöglicht haben. Wir wissen auch, daß Neubauten und Erhaltung von Altbauten angesichts des Zerfalls vieler Gebäude notwendiger sind, als der Aufbau der Frauenkirche.

Dennoch: Wir wollen uns nicht damit abfinden, daß dieses einmalige und großartige Bauwerk Ruine bleiben soll oder gar abgetragen wird. Wir rufen auf zu einer weltweiten Aktion des Wiederaufbaues der Dresdner Frauenkirche zu einem christlichen Weltfriedenszentrum im neuen Europa. In diesem Gotteshaus soll in Wort und Ton das Evangelium des Friedens verkündet, sollen Bilder des Friedens gezeigt, Friedensforschung und Friedenserziehung ermöglicht werden. Damit würde der Weltkultur ein architektonisches Kunstwerk von einzigartiger Bedeutung wiedergeschenkt, das mit dem Namen des genialen Erbauers, George Bähr, aber auch mit dem Namen Gottfried Silbermann, Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz und Richard Wagner verbunden ist. Damit würde ein steinernes Zeugnis des christlichen Glaubens wieder erstehen; ein Gotteshaus, das sich die evangelische Bürgerschaft auf den Fundamenten der ältesten Kirche Dresdens errichtete. Damit würde eines der schönsten Städtebilder im Herzen Europas wieder seine beherrschende Krönung, die „Steinerne Glocke“, erhalten, ohne die der Wiederaufbau Dresdens Stückwerk bliebe. Wir rufen auf zur Bildung einer internationalen Stiftung für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, die in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen werden soll. Wir wenden uns besonders an die Staaten, die den zweiten Weltkrieg geführt haben. Es ist uns dabei schmerzlich bewußt, daß Deutschland diesen Krieg entfesselt hat. Dennoch: Wir wenden uns auch an die Siegermächte und die vielen Menschen guten Willens in den USA, in Großbritannien und in aller Welt: ermöglicht dieses europäische „Haus des Friedens“! Wir wenden uns an die Dresdner in der Ferne: Dankt Eurer Heimatstadt durch ein Opfer zur Wiedererrichtung der Frauenkirche. 45 Jahre nach ihrer Zerstörung ist auch für uns die Zeit herangereift, die Frauenkirche als einen verpflichtenden Besitz der europäischen Kultur wiedererstehen zu lassen.

Darum rufen wir aus Dresden um Hilfe.

Bürgerinitiative für den Aufbau der Frauenkirche

Prof. Ludwig Güttler, Musiker (Sprecher)

Prof. Dr. h. c. mult. Manfred v. Ardenne, Physiker Dr. Otto Baer, Architekt, Oberkirchenrat i. R. Hans-Helmut Bickhardt, Pfarrer Dr. Karlheinz Blaschke, Kirchenhistoriker Steffen Gebhardt, Architekt Dr. Karl-Ludwig Hoch, Pfarrer Hans-Christian Hoch, Zahnarzt Dr. Hans-Joachim Jäger, Bauingenieur Friedrich-Wilhelm Junge, Schauspieler Dr. Walter Köckeritz, Architekt Prof. Dr. Heinrich Magirius, Denkmalpfleger Dr. Joachim Menzhausen, Kunsthistoriker Heinz Miech, Kunsthändler Prof. Dr. Hans Nadler, Architekt, Denkmalpfleger Dr. Hans-Joachim Neidhardt, Kunsthistoriker Wolfgang Preiß, BauingenieurProf. Dr. Hermann Rühle, Bauingenieur Dieter Schölzel, Architekt Dr. Rudolf Stephan, Mikrobiologe Dr. Günter Voigt, Zahnarzt Dr. Roland Zepnik, Bauingenieur